Aus Anlaß unseres 75-jährigen Jubiläums realisieren wir zur Jubiläumsfeier am 20.09.2026 unseren Biotop-Wanderweg und reorganiseren und beschildern auch die weiteren bestehenden fünf Wanderwege der Gemeinde Beimerstetten. Dafür haben wir Fördermittel vom Land Baden-Württemberg über das LEADER-Programm von der LEADER Brenz Region bewilligt bekommen.


Nach dem Setzen der Gestelle für die 2 Wandertafeln und die 4 Informationstafeln haben wir nun – im Schritt 2 – die Wegweiser und Wegmarkierungen für die Montage vorbereitet und auch die noch fehlenden Pfosten für deren Befestigung gesetzt.
Am 17.08. hat Team-1 (Gerald, Roland, Gerd vom/für den Albverein und Michael vom Bauhof) vormittags 20 Wegweiser (5 für den Biotop-Wanderweg, 14 für die Wanderwege 1-4, 6) mit den Edelstahl-Fahnenträgern verschraubt und 73 Wegmarkierungen (20 für den Biotop-Wanderweg, 53 für die Wanderwege) mit den U-Edelstahlhaltern verschraubt. So können diese dann mittels Rohrschellen an den dafür vorgesehenen Verkehrsschildern oder speziell dafür gesetzten Pfosten montiert werden.
Am 18.08. hat Team-2 (Achim, Konrad, Gerd vom Albverein und Michael vom Bauhof) vormittags 27 Wegweiser für deren Befestigung an Bäumen vorbereitet. Dazu wurden die von Armin besorgten Bretter in Stücke zu je 15 cm länge – passend für die Wegmarkierung – gesägt. Diese Holzträger wurden dann mit Schmiergelpapier von Hand entgratet. Danach wurden per Schablone die Bohrlöcher für die Befestigung der Wegmarkierungen gekennzeichnet und die Wegmarkierungen dann auf die Holzträger geschraubt. Für die Befestigung der so vormontierten Wegmarkierungen an den Bäumen wurden anschließend, mittels Schablone, die Bohrlöcher markiert und gebohrt.
Am 21.08. hat Team-3 (Fritz und Enkel Johannes, Achim, Konrad, Gerald, Gerd vom Albverein und Michael, Denís vom Bauhof) die noch fehlenden Pfosten für die Befestigung der Wegzeiger und Wegmarkierungen gesetzt. Getroffen haben wir uns um 8:00 Uhr im Bauhof. Das Wetter war sehr gut: wolkig und bei weitem nicht so warm oder gar heiß wie an den Vortagen – also gutes Arbeitswetter!
Der Traktor mit Anhänger war beladen mit Wasser und Motorpumpe, LKW beladen mit den Pfosten (2 davon in speziellen Halterungen), Fertigbeton, Handbohrer, Pickel, Schaufel, Wasserwagen und dem wichtigsten Teil, dem Erdlochbohrer. Gerd hat den Lageplan mit den vorgesehenen Standorten gezeigt. Mit 2 Privat-PKW und den beiden Dienstfahrzeugen sind wir losgefahren.
Pfosten 1 soll neben der Wandertafel beim Pferdehof Moll gesetzt werden. Doch der Erdlochbohrer (kostenlos zur Verfügung gestellt von der Fa. Metwalli in Bernstadt), der am Freitag davor den Probelauf problemlos bestanden hat, ist in Streik getreten und und ließ sich nicht starten. Hoffnung: Wir hatten die Löcher für die Gestelle der Wander- und Info-Tafeln mit einem Erdlochbohrer von der Fa. GFS, in der Max-Planck-Str. gebohrt und sind dorthin gefahren. Lösung: Herzlichen Dank den Chefs von der Fa. GFS für die prompte Hilfe! Wir haben den bewährten Bohrer mitnehmen dürfen und der hat uns den ganzen Tag über dann gute Dienste geleistet.
Die Bohrung war aber garnicht einfach. Immer wieder mußte der trockene Boden aber auch felsiges Gestein durch manuelles Bearbeiten mit einem Erdlochpickel zerkleinert werden und die Steine und der Dreck dann mit den Händen aus dem Loch geholt werden. Mit Verzögerung von ca. 1 Std., also erst um 09:30, war der erste Pfosten gesetzt und stand senkrecht im Erdloch. Die Schwierigkeiten mit dem ausgetrockneten und betonartigen Boden aber auch den immer wieder im Weg liegenden Kalksteinen traten bei allen zu bohrenden Löchern auf. Doch trotz dieser Schwierigkeiten sind wir zügig vorangekommen.
Pfosten 2 am Eingang zum Hagener Tobel, unterhalb der Bank am „Bunz-Wäldchen“;


Pfosten 3 am Wäldchen mit Sitzgruppe, Gabelung zum Fetzerbrunnen;
Pfosten 4 nach dem Fetzerbrunnen, am Waldende gegenüber der Stadel;


Pfosten 5 auf dem Weg zum Aussiedlerhof Dürr;
Pfosten 6 am Abzweig zum Wasserreservoir.


Dann war Vesperpause mit Brezeln und kühlen Getränken auf unserem Grillplatz auf dem Haitel angesagt. Weiter gings mit
Pfosten 7 am Abzweig zum Grüngutsammelplatz;
Pfosten 8 (wird vom Bauhof noch am Retentionsbecken 1 befestigt);
Pfosten 9 am Abzweig zum Hausberger Stadel und Richtung Esental;


Pfosten 10 nach der Überquerung der Kreisstraße nach Breitingen;
Pfosten 11 am Abzweig „Waldweihnacht“;



Pfosten 12 am Abzweig zum Waldspielplatz in der Filde;
Jetzt war es 12:30 Uhr und Zeit für die verdiente Mittagspause auf unserem Grillplatz auf dem Haitel. Zur Stärkung gabs Leberkäswecken und Käsewecken, begleitet von kühlen Getränken aus der Albvereinsstube. Nach der Pause die Frage: wie geht’s weiter, was ist noch zu tun? Laut Plan waren noch 4 Pfosten für Wanderweg 1 „Rund ums Dorf“ und Wanderweg 4 „Zum Weiler Eiselau“ zu setzen. Die Antwort war: Das machen wir noch! Also starteten wir um 13:15 Uhr mit den restlichen Pfosten.
Pfosten 13 nach der Dole, Kreuzung Keltelgraben / altes Eiselauer Sträßle
Pfosten 14 am 1. Abzweig nach Eiselau – muß nicht erneuert werden!
Pfosten 15 am 2. Abzweig nach Eiselau – muß nicht erneuert werden!
Pfosten 16 am Stall Wittlinger, Abzweig hinab in den Keltelgraben




Um 14:30 Uhr war die Arbeit getan. Hervorragend! So konnten die für den 22. und ggf. 23.08. noch vorgesehenen Termine mit weiteren Helfern entfallen.
Der Albverein bedankt sich herzlich bei den fleißigen Helfern!
Gerd Maier
